Eine urgemütliche Wirtsstube

Nach erfolgtem Museumsbesuch lädt die urige, stilechte Wirtsstube des « Café Jhang Primus » zum verdienten Bierdegustieren ein. Bei Gruppenführungen kann man sich hier davon überzeugen, dass die in Wiltz gebrauten Biersorten süffig, erfrischend und von einzigartiger Qualität sind. Prost auf diesen Hochgenuss.

Die historische Schänke „Jhang Primus“ ist authentische alte Schänke, die wieder belebt wurde.
Die Ausstellungsgegenstände stammen aus verschieden Wirtshäusern der Region, die heute nicht mehr existieren.
Die meisten Exponate gehören der Gambrinus-Bruderschaft.

Woher kommt der Name Gambrinus?
War es ein legendärer Bierkönig, eine Art Schutzpatron der Brauereimeister und Biertrinken?
Den Historikern zufolge handelt es sich um Johann I. (Jan Primus), Herzog von Brabant und Marquis von Antwerpen. Er war der Sohn Heinrichs III. von Brabant und lebte im 13. Jahrhundert.

Nach der Schlacht von Woeringen soll Johann von Brabant 1288 bei einem Festessen für seine Vasallen mit einem Bierkrug in der Hand auf einen Stapel Bierfässer geklettert sein, um sich Gehör zu verschaffen.

Die begeisterte Menge habe dann „Jan Primus! Jan Primus!“ gerufen.
So sei der Name „Gambrinus“ entstanden.

Viele andere Erklärung und Legenden sind im Laufe der Zeit entstanden.
Wie dem auch sei, die Legenden gaben Anlass zu unzähligen und äußerst vielfältigen Darstellungen.
Das Museum ist stolz auf seine Sammlung mit gut 50 solcher Bildnisse.

Hier einige Beispiele:

  • Gambrinus aus polychromem Holz
  • Eine Lithographie aus dem Satiremagazin „Simplicissimus“ von 1870
  • Mehrere Keramik-Schanksäulen von Villeroy & Boch
  • Ein Tresen aus dem 19. Jahrhundert
  • Emailleschilder
  • Bierkrüge
  • Eichenholzreliefe
  • Zapfhähne im Jugendstil
  • usw.